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  • Blick vom Liegestuhl mit Buch in der Sonne, im Hintergrund Pferde auf der Weide des Finest Family Resort
    Foto: Nadine Nissen
    Hotelporträt · Kids Club · Familie

    Finest Family und die Lavalampe.

    Warum ein bisschen Chaos im Kids Club genau das ist, was diesen Familienurlaub trägt

    Manche Dinge schreien nach einer Wiederholung, vor allem dann, wenn sie beim ersten Mal nicht optimal funktioniert haben. Das haben sich auch die Betreuer des Kids Club gedacht.

    Bei unserem letzten Besuch wurden Lavalampen gebastelt, ein Hoch auf das 90er-Revival. Was wir als Kinder noch im Zimmer stehen hatten und unsere Kinder nur aus Erzählungen kennen, sollte nun nachgebaut werden. ChatGPT wurde befragt und los ging die Bastelei.

    Das Ergebnis? Ein bunter Blob in Öl. Auch schön, aber keine Lavalampe. Unsere Kinder nahmen es mit Humor und genau dieser Moment blieb am meisten hängen.

    „Mama, Lavalampen!“

    Ein paar Monate später, wir checken ins Hotel ein und die Kinder prüfen das Kids Club-Angebot. „Mama, Lavalampen!“ und jeder von uns weiß, was das heißt. Diesen Termin will keiner verpassen. Klappt es diesmal?

    Während unsere Kinder zur Betreuung gehen, nehme ich mir ein Buch und lege mich draußen auf einen Liegestuhl. Und ich höre nur ein paar Vögel und die Esel und Pferde, die auf den Weiden um mich herum stehen. Ansonsten, Ruhe.

    Ich habe Zeit, endlich mein Buch weiterzulesen. Ohne schlechtes Gewissen und ohne ständige Bereitschaft. Ich weiß, dass meine Kinder in sehr guten Händen sind. Ich genieße die Zeit für mich und kann einfach das machen, was ich gerade möchte. In diesem Fall, so eine simple Sache wie meinen Roman weiter lesen und das Schicksal von Lanzengeneral Roderic von Thurgau verfolgen.

    »Ich weiß, dass meine Kinder dort gut aufgehoben sind und mit ihnen auf Augenhöhe und liebevoll kommuniziert wird.«

    Lavalampe 2.0

    Und was wurde aus Lavalampe 2.0? Es hat deutlich besser funktioniert als das letzte Mal, Adela hat den Kindern geholfen und die Lampen haben zumindest die ersten Minuten geblubbert.

    Dass Adela total lieb und hilfsbereit ist, weiß ich aus den Erzählungen meiner Kinder - der Kids Club ist für Eltern gesperrt. Ein mysteriöser Ort, über den ich nur vom Hörensagen weiß.

    Wer sich wundert, warum eine Betreuerin an diesem Tag orangene Hände hatte - nun, ab und zu gehen Deckel ab. Und dann ist der ganze Tisch inklusive Betreuer voll mit Farbe. Und ab einer gewissen Menge lässt sich diese nicht so gut abwaschen.

    Warum das kein Drama ist

    Aber genau diese Momente machen den Kids Club in meinen Augen so besonders. Es läuft nicht immer alles glatt, aber das ist kein Drama, sondern gehört irgendwie dazu.

    Für mich ist der Kids Club deshalb kein Bonus und kein nettes Add-on. Er ist einer der Gründe, warum Finest Family für uns als Familie so gut funktioniert und ohne den es für mich nicht möglich wäre, meine Zeit dort so zu genießen. Und schließlich wartete auch noch ein gewisser Lanzengeneral auf mich.

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