Kulinarik ist seit Langem ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Ich interessiere mich für gutes Handwerk und dafür, wie unsere Esskultur entsteht. Aber Genuss endet für mich nicht auf dem Teller. Ich finde ihn auch in der Musik und in Begegnungen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Das Reisen mit meiner Familie hat meinen Blick auf die Welt geprägt. Wer viel unterwegs ist, stellt fest, dass vermeintlich Selbstverständliches anderswo ganz anders betrachtet wird. Diese Perspektivwechsel mag ich. Sie machen neugierig und helfen dabei, die eigenen Vorstellungen immer wieder zu hinterfragen.
Geschichten statt Hochglanz
Ich schreibe über das, was mich neugierig macht. Ein Interview beginnt für mich nicht mit der Suche nach einer schönen Schlagzeile, sondern mit dem Wunsch, mein Gegenüber wirklich zu verstehen.
Dabei interessieren mich auch die schwierigen Seiten einer Geschichte. Nicht jedes Konzept überzeugt und nicht jede Erfahrung ist positiv. Ich finde, gerade das macht unabhängigen Journalismus wichtig.
Ich kann mich für eine Idee begeistern und trotzdem kritisch nachfragen. Beides gehört für mich zusammen.
Was mich beschäftigt
Meine Themen reichen von Kulinarik und Gastlichkeit bis zu Musik und Kultur. Gelegentlich führen sie mich auch in ganz andere Bereiche.
Ich möchte mich dabei nicht auf ein einzelnes Themengebiet festlegen. Entscheidend ist für mich, ob eine Geschichte etwas zu erzählen hat.
In diesem Journal finden all diese Geschichten ihren Platz.